Knethaken

Knethaken - Teig kneten ohne Mühe

Bäcker und Freunde der Backkunst, sei es nun Brot oder Kuchen, wissen ein Lied davon zu singen, wie schwer es sein kann, einen Teig ordentlich zu kneten. Nicht nur, dass die Muskulatur in den Händen durch die Knetbewegungen schwer beansprucht wird, vielmehr kommt hinzu, dass mancher Teig sehr klebrig ist und an den Fingern hängen bleibt. Das macht es besonders unangenehm und schwierig. Bevor aber die ersten elektrischen Küchenmaschinen erfunden wurden, blieb Bäckern, Köchen und Hausfrauen nichts anderes übrig, als die Kraft ihrer Hände zum Einsatz zu bringen.

Mit der Erfindung der ersten Knet- und Rührmaschinen für den gewerblichen Gebrauch und der ersten Küchenmaschinen für den privaten Haushalt konnte diese Arbeit den Knethaken der Maschinen überlassen werden. Küchenmaschinen sind entweder so konstruiert, dass eine Schüssel auf dem Motorblock aufgesetzt wird, in der Quirle und Knethaken aus Metall befestigt werden können, oder so, dass der Motor sich oberhalb einer Schüssel befindet und die Knethaken und Quirle von oben in den Teig hinein ragen. Sowohl Knethaken, als auch Quirle von Küchenmaschinen bestehen aus Metall und können mit ihren Enden in die Kupplungen der Motoren eingesteckt werden. Weit verbreitet ist seit vielen Jahren die Verwendung von Handmixern, in die ebenfalls Knethaken und Quirle eingesetzt werden können. Durch die Führung dieser Geräte mit der Hand, können die Knethaken an verschiedenen Stellen in der Teigschüssel angesetzt werden.

Knethaken für Küchenmaschinen sind spiralförmig gebogene Metallstäbe, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn schwere Teige, wie Hefeteig oder Knetteig zubereitet werden. Wichtig beim Einsatz der Knethaken ist, dass keine Luft in den Teig eingearbeitet wird.

Eine völlig andere Form haben Knethaken, die in Brotbackautomaten eingesetzt werden. Bei diesen handelt es sich um kleine Flügel, die am Boden der Backform befestigt und durch eine Verbindung zum Motor hin und her bewegt werden.