Kirschenentkerner

Kirschenentkerner - ungetrübter Obstgenuss ohne Kern

Kirschen gehören zu den beliebtesten Obstsorten, sie sind süß und saftig und haben einen ganz besonderen Geschmack. Leider ist die Kirschsaison mit wenigen Wochen im Jahr sehr kurz. Anders, als andere Obstsorten können Kirschen aber nur wenige Tage aufbewahrt werden, bevor sie verderben. Um die wertvollen Früchte nicht verderben zu lassen, müssen sie also konserviert werden. Kirschen zählen aus diesem Grund zu den beliebtesten Konservenfrüchten.

Störender, als beim Verzehr von frischen Kirschen, ist bei eingekochten Früchten der Kirschkern. Vor allem dann, wenn die eingekochten Kirschen zu Obstkuchen oder Desserts weiter verarbeitet werden sollen, können die Steine den Genuss erheblich stören. Aus diesem Grund werden Kirschen vor dem Einkochen in der Regel entsteint. Das Entsteinen ist aber gerade bei einer kleinen Frucht, wie der Kirsche, ein Problem, denn, schneidet man die Kirsche auf, um den Stein herauszulösen, bleibt von der Frucht oft nicht viel übrig. Außerdem geht der wertvolle Saft verloren und beim Einkochen würde die Gefahr bestehen, dass die Frucht verwässert. Es musste also ein Gerät erfunden werden, dass es ermöglicht, den Stein aus der Kirsche zu entfernen, ohne sie dabei zu zerstören. Ein solches Gerät ist der Kirschenentkerner.

Die Technik, die in einem Kirschenentkerner angewendet wird, ist relativ einfach. Die Kirsche wird in eine Halterung eingelegt und eine Mechanik heruntergedrückt. Dabei wird ein dünner Stab durch die Kirsche hindurch geschoben und drückt den Kern nach unten heraus. Das Ergebnis ist eine Kirsche mit einem Loch in der Mitte, das sich aber nicht sehr störend auswirkt.

Ein Kirschenentkerner hat ein Kunststoff- oder ein Metallgehäuse und kann zur Stabilisierung entweder mit einer Klammer an der Tischkante befestigt werden oder mit einem großen Saugnapf unter seinem Boden auf der Arbeitsplatte. Besonders komfortabel konstruierte Kirschenentkerner verfügen über getrennte Auffangvorrichtungen für die Kirschen und die Kerne.