Gemüsehobel

Gemüsehobel - Da haben wir den Salat

Die Zubereitung eines Salates oder anderer Gerichte, für die große Mengen von Gemüse zerschnitten werden müssen, kann recht aufwändig sein. Das Putzen und Zurechtschneiden von Gemüse nimmt beim Kochen in der Regel die meiste Zeit in Anspruch. Daher werden gerade für diese Arbeiten gern Küchengeräte zur Hilfe genommen.

Eines der kleinen und preisgünstigen Küchengeräte, die sehr hilfreich sind und daher auch in keinem Haushalt fehlen dürfen, ist der Gemüsehobel oder Gurkenhobel. Er ist geeignet, um Gemüsesorten von härterer Konsistenz in einem leichten Arbeitsgang zu zerschneiden. Der moderne Gemüsehobel ist eine flache, rechteckige Platte aus Kunststoff oder Edelstahl. In der Mitte befinden ein bis drei schräg verlaufende Schlitze, die mit dünnen, scharfen Klingen abgedeckt sind. Bei manchen Modellen sind die Schlitze mit den Klingen nicht einfach schräg angeordnet, sondern in V-Form, wodurch der Schnitt einfacher und sauberer erfolgt.

Wird das Gemüse an der Platte entlang rauf und runter geschoben, so kommt es bei jeder Berührung mit einer Klinge dazu, dass eine Scheibe abgeschnitten wird. Wenn der Gemüsehobel über mehrere Klingen verfügt, werden bei jeder Bewegung so viele Scheiben abgeschnitten, wie Klinken vorhanden sind. Damit die Gemüsescheiben aufgefangen werden, wird der Gemüsehobel bei der Arbeit schräg in eine Schüssel gestellt. Zur besseren Handhabung hat er an der oberen Seite einen Handgriff.

Da insbesondere zum Ende des Schnittstücks die Gefahr besteht, dass die Finger über die Klingen rutschen können, gibt es spezielle Halter, in denen das Gemüse während des Hobelns befestigt werden kann und die dann mit der geschützten Hand über den Hobel bewegt werden.

Die ersten Gemüsehobel erschienen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Markt. Da die Verwendung von Kunststoff und Edelstahl zu dieser Zeit noch nicht möglich war, wurden die Klingen der ersten Modelle auf Holzbrettern befestigt.