Ananasschneider

Mit dem Ananasschneider die Frucht voll im Griff

In jedem Haushalt befindet sich eine Reihe von Geräten, die nicht wirklich gebraucht werden. Aber gerade dann, wenn sie neu auf dem Markt erscheinen, findet jeder sie äußerst praktisch, weil dadurch Arbeiten erleichtert werden, die zuweilen das Leben schon erschwerten. So lange die Geräte neu sind, werden sie hübsch regelmäßig benutzt, irgendwann aber dümpeln sie irgendwo im Schrank herum, weil sich am Ende doch herausstellt, dass die Erleichterung auf der einen Seite mit einem neuen Umstand auf der anderen, zum Beispiel bei der Reinigung der neuen Errungenschaft, einhergeht.

Ob der Ananasschneider zu diesen Geräten gehört, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Für den Freund und die Freundin frischer Ananas ist der Ananasschneider sicher hilfreich, denn, wer kennt ihn nicht, den Kampf mit Küchenmesser und unförmiger Frucht?

Der Ananasschneider ist ein manuelles Haushaltsgerät und sieht grob betrachtet erst einmal aus wie ein dickes Rohr mit einem großen Gewinde an dem einen und einem dicken Griff an dem anderen Ende. Das dicke Rohr mit dem Gewinde aber ist das eigentliche Messer. Man dreht den Ananasschneider wie einen Korkenzieher in die Frucht, die man zuvor mittels eines Küchenmessers von ihrem Deckel getrennt hat. Der Stiel in der Mitte des Schneiders stülpt sich dabei über den holzigen Kern der Ananas, während durch die äußeren Klingen die Frucht spiralförmig aufgeschnitten wird. Mit der äußeren, senkrecht verlaufenden, kreisförmigen Klinge wird gleichzeitig die Fruchthülle vom Fruchtfleisch getrennt. Gelegentlich kann es passieren, dass der Fruchtkern in dem Rohr hängen bleibt. Um ihn dennoch leicht heraus zu bekommen, lässt sich der Griff entfernen, so dass der Inhalt des Rohrs nach unten herausgedrückt werden kann.

Neben diesem dreifachen Schnitt in einem Arbeitsgang sorgt der Ananasschneider gleichzeitig dafür, dass der Fruchtsaft beherrscht wird und nicht unkontrolliert durch die Küche fließen kann.