Käsekuchen nach Großmutters Art

Mai 30, 2011 by admin · Leave a Comment
Filed under: Backrezepte, Kuchen 

So zahlreich wie die lieben Großmütter auf Erden sind, ist die Zahl der Käsekuchenrezepte nach Großmutters Art. Das verwundert nicht, denn wahrscheinlich hat jede Großmutter das Rezept bereits von ihrer lieben Großmutter geerbt.

Ein klassisches Rezept für Käsekuchen nach Großmutters Art ist das Folgende:

Ca. 250 g Mehl werden mit 130 g weicher Butter oder Margarine, 90 g Zucker, einem Ei sowie etwas abgeriebener Schale einer Zitronenschale zusammen in eine Rührschüssel gegeben. Hieraus stellt man mit einem Handrührgerät (Mixer) einen Rührteig her, den man in eine Springform gibt und schön glatt andrückt. Das geht am besten mit den Händen, die man natürlich vorher gewaschen hat. Die Seiten sollte man mit den Fingern etwas nach oben ziehen, so dass ein dünner etwa drei cm hoher Rand entsteht. Damit der Boden beim Backen keine Beulen wirft, gibt es aus Großmutters Trickkiste einen Tipp: Man sticht beispielsweise mit einer Gabel einige Löcher in den Teig, so bleibt er schön flach und kann nicht beulen.

Nun zur Füllung:

Zuerst wird ein Becher süße Sahne steif schlagen. Dies ist noch ein kluger Tipp der Großmütter: Damit man zwischendurch nicht dauernd die Rührstäbe reinigen muss, werden erst nach dem Schlagen der Sahne in einer zweiten Schüssel 8 Eier mit einem Kilo Quark, 300 g Zucker und ein bis zwei 2 Esslöffeln Mehl gut verrührt. Nun die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben und alles auf den ungebackenen Teig geben. Alles schön glatt streichen.

Jetzt braucht man nur noch in den Backofen schieben und zwar auf die untere Schiene und alles bei 160 Grad abbacken. Nach dem Backen sollte der Kuchen noch etwa eine viertel Stunde im Backofen ruhen, bevor man ihn zum endgültigen Abkühlen herausnimmt und auf eine Tortenplatte gibt.

Es gibt für diesen Käsekuchen noch eine Variation: Hierbei verteilt man auf dem Teig eine Dose gut abgetropfte Mandarinen oder Pfirsiche. Erst dann gibt man die Quarkmasse darauf. Ansonsten wie oben beschrieben weiter verfahren.

Wie eingangs erwähnt, gibt es unzählige Rezepte dieser Art. Jede Familie hat quasi ihr ganz eigenes Familienrezept von der Großmutter geerbt. Je nach Landstrich gibt es noch diverse Abwandlungen der Füllung des Käsekuchens. Sie reichen von Rosinen über Kirschen bis hin zu Äpfeln oder Johannisbeeren und sind nicht weniger schmackhaft.